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Michael Müns

Michael Müns

Wir legen Wert auf langfristige Partnerschaften und Kooperationen. Das funktioniert nach unserer Erfahrung nur, wenn beide Partner am Erfolg partizipieren. Ob wir dabei als Technologielieferant oder Vertriebskanal fungieren hängt vom Geschäftsmodell ab. Neben der Softwareentwicklung stehen der Vertrieb und die nachhaltige Kundenbetreuung bei uns im Fokus. Mehr erfahren: blog.softtech.de/unsere-autoren

Die Strategie Ihres Unternehmens

In den zurückliegenden Artikeln unserer Blogreihe haben wir uns mit den Normstrategien von Porter beschäftigt. Wenn Sie nicht „zwischen den Stühlen“ sitzen wollen können Sie also entweder Ihre Leistung günstiger als alle anderen anbieten, oder aber sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern erarbeiten.

In dieser Folge werden folgende Fragen behandelt:

Welche externen Faktoren beeinflussen mein Geschäftsmodell?
Welche internen Faktoren beeinflussen mein Geschäftsmodell?
In welchem Markt bewege ich mich? Wie groß ist dieser und welche Mitbewerber habe ich?

Teil 1 und 2 der Blog-Artikel-Reihen finden Sie hier.

Analyse Teil 1 – Das Unternehmensumfeld

Um für das Unternehmen eine geeignete Strategie ausarbeiten zu können, muss zu Beginn die Situation des Unternehmens analysiert werden. Die Analyse beschreibt den Zustand des Unternehmens in seinem Markt – der Mikro-Umwelt – und wie es von globalen Umweltfaktoren – der Makro-Umwelt – beeinflusst wird1. Daher bietet sich vor der SWOT-Analyse, die im nachfolgenden Kapitel kurz umschrieben wird, eine PESTEL-Analyse an2. Diese Rahmenbedingungen gelten für jedes Unternehmen und können in der Regel nicht beeinflusst werden3.

Das EUGH-Urteil zur HOAI, das die Mindestsätze gekippt hat1, war für Architekten und Planer ein recht einschneidendes Ereignis. Der Planer und Architekt wird in Zukunft seine Leistung somit verkaufen müssen, um ein entsprechendes Honorar durchsetzen zu können.
Aktuell spielt auch die Corona-Krise hinsichtlich des Geschäftserfolgs eine große Rolle. Diese wirkt sich zwar auf die Bauwirtschaft im Moment verzögert aus, aber aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage wird es auch die Baubranche treffen2.
Beide Ereignisse werden unserer Meinung nach den Wettbewerb zwischen den Architektur- und Planungsbüros verschärfen. Das hat uns dazu bewogen, eine Blogserie zum Thema „Marketing und Vertrieb für Architekten“ zu starten.

Während der Entwicklung eines Bauvorhabens erstellen alle Planungsbeteiligten verschiedene Dokumente. Diese werden etliche Male verändert und ausgetauscht, bevor der Bauherr die endgültigen Unterlagen erhält.

Versionen verwalten im Planindex

Hinzu kommt jetzt, dass diese Dokumente häufig in unterschiedlichen Versionen vorliegen. Änderungswünsche der Baubeteiligten, das betrifft auch die Fachingenieure unter sich, führen zu unterschiedlichen Versionen. Der sogenannte Planidex mit seiner Änderungsliste ist für alle Beteiligten wichtig, damit immer auf der aktuellsten Planungsgrundlage gearbeitet wird.

Jedoch ergeben sich in fast allen Projekten folgende Herausforderungen: