Autor Archiv

 

Die Kommunikation auf Baustellen leidet mehr denn je unter dem zunehmenden Zeitdruck. Meist müssen sich Bauleiter, Architekten und Planer um viele Baustellen gleichzeitig kümmern, ständig erreichbar sein und dabei Anweisungen oder rechtsverbindliche Erklärungen tätigen.

Dadurch fehlt häufig Zeit, die notwendige Kommunikation mit der gebotenen Sorgfalt zu betreiben. Wichtige Sachverhalte werden oft nur mündlich besprochen oder nur mit einer kurzen E-Mail „bestätigt“. Dabei treten Flüchtigkeitsfehler auf und Informationen gehen verloren. Schon wird vergessen, dem (Nach)-Unternehmer formwirksam eine Frist zur Mängelbeseitigung zu setzen, die Kündigung anzudrohen oder eine Behinderung bzw. deren Wegfall anzuzeigen. Dies rächt sich bei der Abnahme, spätestens bei einer möglichen Meinungsverschiedenheit über die Höhe der Schlussrechnung. Rechtliche Auseinandersetzungen sind oft die Folge, bei welchen sich die mangelhafte Kommunikation erneut niederschlägt. Gerade im Bauwesen gilt – „wer schreibt, der bleibt“.