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Nicole Sterzel

Nicole Sterzel

Teamarbeit geht für mich über die Unternehmensgrenzen hinaus und involviert auch unsere Kunden und Interessenten. Um Ihre Wünsche und Bedürfnisse bestmöglich verstehen und umsetzen zu können, baue ich auf eine enge Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus allen Abteilungen sowie unseren Kunden. Mehr erfahren: blog.softtech.de/unsere-autoren
14
Feb
2017
AIA im Praxisalltag

Teil 1 von 3 der BIM-Reihe

Im Zuge von BIM kommt es den Baubeteiligten oft so vor als würden täglich neue Begriffe erfunden und eingeführt werden. So ist „AIA“ für Viele ein Unwort, was die Wichtigkeit der „Auftraggeber-Informations-Anforderungen“ jedoch nicht mindert.

In den AIA wird festgelegt, welche Informationen ein Auftraggeber wann, in welcher Qualität und in welcher Detailtiefe vom Planer benötigt. Dies ist wichtig, damit der Auftraggeber weitreichende Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen kann. Der Planer steht dadurch allerdings im Zugzwang, alle Anforderungen der AIA zu erfüllen.

Planer und Auftraggeber haben allerdings meistens eine unterschiedliche Sicht auf die Anforderungen an die Ausführungsplanung. Während der Auftraggeber am liebsten jede einzelne Fliese und Dachplatte visualisiert hätte, weiß der Planer, dass dieser Detaillierungsgrad oft nicht notwendig ist und viel Zeit kostet. Denn – je höher der Detaillierungsgrad, desto mehr Zeit kostet es den Planer.

Daher gibt es zwei Optionen: auf alle Anforderungen des Auftraggebers einzugehen oder das Gespräch mit diesem zu suchen, um einen individuellen Lösungsweg zu finden. Sobald der Planer die AIA unterschrieben hat, ist er rechtlich dazu verpflichtet, alle Anforderungen des Dokumentes zu erfüllen. Andererseits werden durch die AIA bereits vor Beginn der Zusammenarbeit die meisten Fragen und Anforderungen zusammengefasst und schriftlich geregelt.

26
Jan
2017

BIM – Anforderungen an die IT-Branche und staatliche Regulierungen

Fachgespräche auf dem SOFTTECH-Messestand zeigten, genauso wie die zahlreichen Vorträge und Forumsbeiträge, dass BIM bei Anwendern und Besuchern viele Fragen erzeugt und neue Anforderungen an die BAU-IT-Anbieter stellt. Wohl gerade deshalb hatte die SOFTTECH einen deutlichen Besucherzuwachs auf dem diesjährigen Messestand zu verzeichnen.

Laut der von SOFTTECH durchgeführten Umfrage ist BIM für 49 Prozent der Teilnehmer zwar die Zukunft, stellt aber für 16 Prozent auch eine Belastung dar. Viele Unternehmen sind sich noch nicht im Klaren über die Umsetzung von BIM.

Für SOFTTECH sind die Bedürfnisse und Fragen der Anwender von Bau-Software wichtig. Daher wird das Unternehmen in Zukunft seine beratende Funktion ausbauen. Im SOFTTECH-Newsletter wird in Zukunft beispielsweise erklärt, wieso Architekten nicht etwa auf DIN-Normen warten müssen, um BIM umzusetzen, die Verschiebung von Planungsphasen wird diskutiert und das „Unwort“ AIA (Auftraggeber-Informations-Anforderung) näher beleuchtet. Die 22 Prozent der Befragten, die äußerten, dass sie nicht wüssten, was BIM sei, bestärken SOFTTECH im Vorhaben mehr beratend tätig zu werden.