Online-Marketing für Architekten – Teil 2

Übersicht Online-Marketing für die Baubranche – Teil 2/2

Dies ist Teil 2 der Blog-Artikel-Serie „Online-Marketing für Architekten“. Lesen Sie den ersten Teil des Artikels unter blog.softtech.de/online-marketing-fuer-architekten-teil-1.

Formen des Online-Marketings im Überblick

Display-Advertising

Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt bedeutet Display-Advertising so viel wie Bildschirm-Werbung.

Beim Display-Advertising werden Grafiken zur Bewerbung der eigenen Inhalte verwendet. Diese Grafiken können mit Text versehen werden und so z. B. bei der Neukundengewinnung auf einen bestimmten Vorteil des Produktes bzw. der Dienstleistung aufmerksam machen. Display-Ads werden dann auf Webseiten oder in mobilen Applikationen anderer Unternehmen gegen Bezahlung plaziert und verlinken auf die Webseite, den Blog oder auf Social Media-Seiten des Werbenden.

Eine gängige Bezahl-Variante ist Cost-per-Click (CPC). Bei CPC zahlt der Werbende für jeden Klick auf seine Bildschirm-Werbung.

Content Marketing

Content Marketing zielt darauf, die Zielgruppe zu informieren, zu beraten oder zu unterhalten. Content steht hier für „Inhalt“. Content Marketing wird dazu verwendet, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und letztlich Neukunden. Aber auch die Bindung von Kunden kann durch Content Marketing erreicht werden. Diese Inhalte können beispielsweise über Blogbeiträge bereitgestellt werden. Auch Whitepaper, Ratgeber oder Infografiken transportieren für die Zielgruppe wichtigen Inhalt.

Um Content Marketing zu betreiben, müssen Sie sich zunächst fragen, nach welchen Informationen Ihre Kunden und potenzielle Kunden gezielt suchen oder an welchen Inhalten sie interessiert sein könnten.

Beispielsweise könnten Sie Bauherren über den Projektverlauf des Baus eines Gebäudes informieren. Zeigen Sie in einer Infografik oder einem Text grob, wie Sie gemeinsam mit Ihren Kunden Projekte erfolgreich abschließen und wer wann welche Aufgaben erfüllen muss. Content Marketing eignet sich auch optimal, um Suchbegriffe einfließen zu lassen. Suchen Ihre Kunden nach den Rechten und Pflichten eines Bauherren? Oder beschreiben Sie die Erfahrungen Ihrer Kunden mit der Bauherrenhaftpflicht. Wichtig bei Online-Marketing im Gesamten ist natürlich, dass Sie keinen falschen Content veröffentlichen, auf Bild- und Textrechte achten und nicht stur kopieren.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing bezeichnet, wie der Name bereits vermuten lässt, das Versenden von E-Mails. Dabei können E-Mails gezielt an eine Person oder eine geringe Anzahl an Personen versendet werden (one-to-one-Kommunikation). Werden E-Mails an beliebig viele Personen versendet wird von einer one-to-many-Kommunikation gesprochen. Bei dieser Art des E-Mail-Marketings ist besonders darauf zu achten, dass der Inhalt für die angeschriebenen Personen relevant ist und E-Mails nicht zu häufig versendet werden. Nervende E-Mails zählen zum sogenannten Spam. Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft „eco“ hat eine umfassende Richtlinie für das Verschicken von Werbe-E-Mails vorgelegt.

Die Voraussetzung für E-Mail-Marketing ist, dass Ihre Kunden einwiligen, E-Mails von Ihnen zu erhalten. Bei one-to-one-Kommunikation reicht es aus, wenn der Kunde Ihnen Zugang zu seiner E-Mail-Adresse gegeben hat. Versenden Sie den gleichen Inhalt an viele Ihrer Kunden, muss der Kunde seine Einwilligung gegeben haben, Newsletter zu erhalten und ihm muss die Möglichkeit geboten werden, den regelmäßigen Newsletter abzubestellen. Mailings und Newsletter unterscheiden sich. Mailings sind produkt- oder dienstleistungsbezogen, beinhalten bestimmte Aktionen oder Neuigkeiten, und werden, anders als Newsletter, nicht regelmäßig versendet. Mailings können Sie an Bestandskunden versenden, wenn naheliegt, dass diese Interesse an den Inhalten hat.

Das große Ganze

Marketing-Formen unterstützen sich gegenseitig

Wie bereits erwähnt, arbeiten die verschiedenen Formen des Marketings eng zusammen. So kann der Effekt von Content Marketing durch Suchmaschinen-Optimierung verstärkt werden. Damit Ihre Kunden über den neuen Content informiert werden, eignet es sich, diesen über Kanäle wie Social Media und E-Mails zu verbreiten.

Es wird bereits deutlich, wie viel Arbeit effektives Online-Marketing bereiten kann. Außerdem gibt es keine Erfolgsgarantie. Daher sollten Sie sich zu Anfang und als KMU auf gewisse Kanäle fokussieren. Was ist Ihr primäres Ziel? Weisen Sie Kunden mit regelmäßigen Folgeaufträge auf und wollen diese binden? Müssen Sie Ihren Kundenstamm ausbauen, um regelmäßig genügend Aufträge zu erhalten?

Zur Bindung Ihrer Kunden sollten Sie regelmäßig in Kontakt stehen. Damit beide Seiten einen Vorteil sehen, eignet sich beispielsweise Content Marketing. Verbreiten Sie ihn über Kanäle, die Ihre Kunden gerne und regelmäßig nutzen. Sie wissen nicht, welche Kanäle Ihre Kunden bevorzugen? Fragen Sie einfach nach. Schon diese Frage zeigt Interesse an den Wünschen des Kunden.

Checkliste – Welche Faktoren erfüllen ansprechende Webseiten?

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“. Allerdings gibt es allgemeingültige technische Anforderungen und Strukturen, die eine Webseite für den Benutzer leichter auffindbar, besser verständlich und designtechnisch ansprechender gestalten.

Hierzu gehören Faktoren, die die sogenannte „User Experience“ verbessern – zum Beispiel geringe Ladezeiten oder eine hohe Qualität von Bildmaterialien.

Diese Faktoren für ansprechende Webseiten haben wir in einer Checkliste zusammengefasst.

Download Webseite-Checkliste

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Nicole Sterzel

Nicole Sterzel

"Teamarbeit geht für mich über die Unternehmensgrenzen hinaus und involviert auch Kunden und Interessenten." Expertin für Projektmanagement Mehr erfahren: blog.softtech.de/unsere-autoren