Die HOAI ist seit Jahrzenten bei Architekten und Ingenieuren ein sehr beliebtes Instrument zur Bestimmung des Honorars sowie des Leistungsumfangs. Sie war bisher für diese Berufsgruppen das verbindliche Preisrecht für Planungsleistungen im Bauwesen.

Vor allem bei der EU-Kommission stand dieses zwingende Preisrecht allerdings in der Kritik, da es gegen die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit der EU verstoßen würde. Daher leitete sie 2016 ein entsprechendes Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein.

GRAVA 2019 - einfache grafische Mengeneermittlung

Aufmaß-Software für individuelles Arbeiten

Neustadt, 14.05.2019: GRAVA ist ein führendes Aufmaß-System zur grafischen Mengenermittlung. Die Software kommt zum Einsatz in Architektur- und Bauingenieurbüros (Hoch- und Tiefbau), Bauunternehmungen und Handwerksbetrieben. Marc-André Winter vom Bauunternehmen Epple aus Stuttgart nutzt GRAVA seit Ende 2016 und berichtet: „Uns liegen in der Angebotsphase die Architektenpläne meist als PDF oder DWG vor. Wir müssen daraus schnell und effektiv Mengen ermitteln, um innerhalb kürzester Zeit Angebote für große Bauprojekte machen zu können. Mit GRAVA geht das einfach und ist zudem für jeden Mitarbeiter nachvollziehbar.“ Er und seine Kollegen nutzen GRAVA als Gesamtlösung für die Angebotskalkulation, um Aufträge an Nachunternehmer zu vergeben und als Leistungsnachweis. Zusätzlich unterstützt sie die Software bei der internen Arbeitsvorbereitung. „Andere Anwender setzten GRAVA auch in Kombination mit unserer AVA-Software AVANTI ein. Sie haben damit während des gesamten Bauprozesses ihre Kosten unter Kontrolle“, ergänzt Andreas Haffa, Entwicklungsleiter bei SOFTTECH.

Workshop von saaris bietet Forum für Fragen aus dem Mittelstand

Eingeladen zum Workshop hat Dr.-Ing. Thomas Siemer, bei saaris (saarland.innovation&standort e. V.) verantwortlich für BIM. Siemer beschreibt das Konzept so: „Es gibt einen Impulsvortrag. Dann stellen wir ein aktuelles BIM-Projekt vor und es folgt ein BIM-Fachbeitrag. Fragen, Anmerkungen zu eigenen Erfahrungen und neue Ideen sind unbedingt erwünscht. Neben der Information soll vor allem der Austausch untereinander nicht zu kurz kommen.“ Die Idee zu den Workshops kam ihm in Gesprächen mit regionalen Unternehmern aus der Baubranche. Sie wünschten sich mehr Informationen, wie sie BIM praktisch umsetzen könnten. Dank der großen Nachfrage konnte der Workshop bis Februar 2019 gleich drei Mal stattfinden. Die Teilnehmer waren Architekten, Planer, Bauunternehmer, Handwerker, Ingenieure aus dem Straßen- und Brückenbau, Mitarbeiter von Ministerien und Lehrer von Berufsschulen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und dem angrenzenden Luxemburg.

4D Concepts GmbH aus Groß-Gerau war zum wiederholten Mal Mitaussteller während der BAU 2019 auf dem SOFTTECH Messestand. Schon seit Jahren nutzen wir die Synergien, die sich mit dem Unternehmen aus Groß-Gerau ergeben. 4D Concepts ist seit 1995 einer der Pioniere im 3D-Druck in Deutschland und vertreibt neben 3D-Druckdienstleistungen auch 3D-Drucker zweier renommierter Hersteller. Auf der BAU hatten wir die Gelegenheit, mit Alex Di Maglie (Dipl.-Ing. und Geschäftsführer) über 3D-Druck in Architektur, Stadtplanung und Modellbau im Allgemeinen zu sprechen.

Die Weltleitmesse der Baubranche ist vorbei und hinterlässt viele positive Eindrücke bei den mehr als 250.000 Besuchern aus dem In- und Ausland, wie auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen. Es gab viele interessante Gespräche über unsere Produkt-Innovationen mit Standbesuchern, darüber waren sich alle einig.

„Wir lagen mit unseren Messethemen voll im Trend“, sagte Andreas Haffa, Head of Development. Die offenen BIM-Schnittstellen in AVANTI, die neue Cloud-Lösung BIMcube und auch Sonderentwicklungen für Firmen waren nachgefragt. „Gerade größere Unternehmen haben bereits eigene Prozesse. Da gilt es dann mit den Kunden gemeinsam individuelle Lösungen zu entwickeln. Dazu haben wir einige Gespräche mit namhaften Unternehmen geführt“, ergänzt Micheal Müns, Head of Business Development. „Außerdem sind auf der BAU generell viele Baufirmen und Bauproduktehersteller vertreten, die am BIM-Prozess teilhaben möchten und deren Anforderungen wir umsetzen möchten.“

Wie kann ich BIM bei mir im Büro umsetzen?

Darüber hinaus war eine der häufigsten Fragen unserer Besucher: „Wie kann ich BIM bei mir im Büro umsetzen?“ Dass BIM ein Prozess und keine einzelne Softwarelösung ist, scheint vielen noch nicht klar zu sein. Unser Messeteam zeigte daher Interessenten, wie der optimale Datenaustausch über IFC- oder andere Schnittstellen mit SPIRIT, AVANTI, GRAVA oder SketchUp funktioniert – zu unseren eigenen oder fremden Softwarelösungen.