Von AIA über den Europäischen Gerichtshof bis hin zur Praxis

Bauherren, Planer, Statiker und weitere Baubeteiligt bilden bei der Bauplanung ein Netzwerk. Daher ist der Abstimmungsprozess zwischen den Projektbeteiligten für die Qualität des Ergebnisses besonders wichtig. Diese Absprachen, z. B. zwischen Planern und Bauherren, gestalten sich oft schwierig, denn die Beteiligten haben häufig unterschiedliche Vorstellungen und Kenntnisse über Planungsmethoden und Abrechnungen.

Daher erhalten Sie von SOFTTECH einen Leitfaden zur Kommunikation mit Ihrem Auftraggeber zu BIM-Projekten. Präsentieren Sie dieses Dokument zu Beginn eines neuen Auftrages Ihrem Auftraggeber und stellen sicher, dass eine Grundkenntnis über die Wichtigkeit und Bedeutung von BIM sowie die Abrechnung und Art von BIM-Leistungen besteht. Mithilfe des Leitfadens können Sie also einige Meinungsverschiedenheiten umgehen.

Nachwuchskräfte bauen auf BIM-Software von SOFTTECH

Neustadt, 02.05.2018: Berufseinsteiger, die sich als Bauingenieur oder Architekt qualifiziert haben, sind laut einer Studie der Bundesarchitektenkammer (BAK) heute sehr gefragt.* Auch Bauzeichner oder Handwerker brauchen sich um ihre berufliche Zukunft kaum Sorgen zu machen. Voraussetzung sind dazu jedoch auch fundierte Softwarekenntnisse, hier insbesondere im CAD- und AVA-Bereich. Nun hat das Softwareunternehmen SOFTTECH eine Offensive gestartet, um den Nachwuchskräften praxisnahes Wissen zu vermitteln.

„Hintergrund dazu war die verstärkte Nachfrage vonseiten der Dozenten nach unserer BIM-Software“, erklärt Margret Wesely, Projektleiterin für (Hoch)Schul-Kooperationen bei SOFTTECH. „Das Thema „Digitales Bauen“ ist zunehmend ein fester Bestandteil innerhalb der Lehre. Dementsprechend sind herstellerübergreifende BIM-Lösungen besonders gefragt, wie unsere AVA-Software AVANTI mit Schnittstelle zu Autodesk® Revit®.“ SOFTTECH setze nun gemeinsam mit den Schulen und Hochschulen auf Workshops und Online-Angebote für die Lernenden.

Fiktive Mängelbeseitigungskosten versus Leistungsdefizit

Ist die Leistung eines Bauunternehmens mangelhaft, beantragen Bauherr(inn)en oft einen Schadensersatz in Höhe der fiktiven Kosten die bei der Beseitigung der Mängel anfallen würden (fiktive Mängelbeseitigungskosten), ohne aber den Mangel tatsächlich zu beseitigen. Mit dieser bisher gängigen Praxis ist nach der Entscheidung aus Februar 2018 nun Schluss.

  1. Der Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, kann im Rahmen eines „kleinen Schadensersatzes“ gegen den Unternehmer seinen Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen.
  2. Der Besteller hat grundsätzlich weiterhin das Recht, Vorschuss zu fordern, wenn er einen „kleinen Schadensersatz“ verlangt hat. Dies gilt nur, wenn er den Mangel tatsächlich beseitigen will.
  3. Auch im Verhältnis zum Architekten kann sich die Höhe eines Zahlungsanspruchs nicht auf die fiktiven Mängelbeseitigungskosten stützen.

BGH, Urt. v. 22.02.2018 – VII ZR 46/17

scaffmax mit PERI UP easy

Neustadt, 23. April 2018: scaffmax ist eine Gerüstbau-Software vom deutschen Entwickler SOFTTECH basierend auf der 3D-Design Software SketchUp Pro. Allein diese Basis ist schon fast ein Garant für die einfache und intuitive Anwendung. Beispielsweise lässt sich mit dem Push-Pull-Werkzeug ein Gebäude-Modell schnell erstellen und virtuell einrüsten. Die entsprechenden Grundrissdaten können als PDF, Bilddaten oder CAD (DXF/DWG) einfach in die Software geladen werden.

Partner für einfache und schnelle Gerüstplanung

Nun hat SOFTTECH für die Kunden des weltweit agierenden Gerüstherstellers PERI das neue PERI UP Easy in scaffmax implementiert. Das Fassadengerüst-System ist jetzt mit dem kompletten Teilekatalog inklusive Artikelnummern, Beschreibungen und Mengenangaben in scaffmax eingebunden. Gerüstplaner konfigurieren über eine einfach zu bedienende Dialogbox oder Benutzeroberfläche individuell ihr Gerüst. Hierbei wird auch die typische PERI-Eckausbildung vom Programm berücksichtigt. Kommt es zu Bauwerks- oder Planungsänderungen des Gerüsts, können diese problemlos im 3D-Modell vorgenommen werden, woraufhin sich der Materialbedarf automatisch aktualisiert. Somit können Gerüstplaner mit geringem Zeiteinsatz ihre Baustellen optimal konzipieren. Darüber hinaus vereinfacht die 3D-Darstellung des eingerüsteten Gebäudes die Kommunikation zwischen Bauleitern, Kolonnenführern und Auftraggebern.

© Photo: Jonnu Singleton/SWA

Ausstellung vom 21. April bis 2. September 2018 im Deutschen Architekturmuseum (DAM), Frankfurt

Wer schon mal in Kopenhagen war, dem wird aufgefallen sein, welchen Stellenwert Fahrradfahrer dort im Stadtverkehr haben. Verglichen mit dem Radverkehr hier im beschaulichen Neustadt an der Weinstraße kann es einen zum Beispiel wundern, mit welchem Tempo der Fahrradverkehr durch die dänische Hauptstadt rollt. Das ist unter anderem möglich, weil Stadtplaner eine Infrastruktur für Radler geschaffen haben, die beispielhaft ist für viele andere Städte weltweit.