14
Feb
2017
AIA im Praxisalltag

Teil 1 von 3 der BIM-Reihe

Im Zuge von BIM kommt es den Baubeteiligten oft so vor als würden täglich neue Begriffe erfunden und eingeführt werden. So ist „AIA“ für Viele ein Unwort, was die Wichtigkeit der „Auftraggeber-Informations-Anforderungen“ jedoch nicht mindert.

In den AIA wird festgelegt, welche Informationen ein Auftraggeber wann, in welcher Qualität und in welcher Detailtiefe vom Planer benötigt. Dies ist wichtig, damit der Auftraggeber weitreichende Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen kann. Der Planer steht dadurch allerdings im Zugzwang, alle Anforderungen der AIA zu erfüllen.

Planer und Auftraggeber haben allerdings meistens eine unterschiedliche Sicht auf die Anforderungen an die Ausführungsplanung. Während der Auftraggeber am liebsten jede einzelne Fliese und Dachplatte visualisiert hätte, weiß der Planer, dass dieser Detaillierungsgrad oft nicht notwendig ist und viel Zeit kostet. Denn – je höher der Detaillierungsgrad, desto mehr Zeit kostet es den Planer.

Daher gibt es zwei Optionen: auf alle Anforderungen des Auftraggebers einzugehen oder das Gespräch mit diesem zu suchen, um einen individuellen Lösungsweg zu finden. Sobald der Planer die AIA unterschrieben hat, ist er rechtlich dazu verpflichtet, alle Anforderungen des Dokumentes zu erfüllen. Andererseits werden durch die AIA bereits vor Beginn der Zusammenarbeit die meisten Fragen und Anforderungen zusammengefasst und schriftlich geregelt.

3D-Druck einer Fußgängerbrücke

Was sich anhört wie eine Zukunftsvision ist in Spanien bereits Realität. In der Stadt Alcobendas, im Norden von Madrid, entstand Ende 2016 die erste Fußgängerbrücke aus einem 3D-Drucker. Die Brücke, mit einer Länge von 12 Metern und einer Breite von 1,75 Meter, steht im Park von Castilla La Mancha.

Ein begehbares Bauwerk im 3D-Druck zu erstellen ist immer noch eine Besonderheit. Die additive Fertigung (3D-Druck) mit Betonrohstoffen im Hochbau steckt noch in den Anfängen – es handelt sich immer um speziell gefertigte Prototypen, wie auch hier bei der Fußgängerbrücke in Alcobendas. Für die architektonische Gestaltung zeichnet sich das Institut für Erweiterte Architektur Kataloniens (IAAC) verantwortlich, das bereits seit 15 Jahren auf diesem Gebiet Forschungen anstellt. Das regionale Ingenieurbüro Acconia übernahm die Umsetzung dieses ersten spanischen Hochbauprojekts im 3D-Druck.

26
Jan
2017

BIM – Anforderungen an die IT-Branche und staatliche Regulierungen

Fachgespräche auf dem SOFTTECH-Messestand zeigten, genauso wie die zahlreichen Vorträge und Forumsbeiträge, dass BIM bei Anwendern und Besuchern viele Fragen erzeugt und neue Anforderungen an die BAU-IT-Anbieter stellt. Wohl gerade deshalb hatte die SOFTTECH einen deutlichen Besucherzuwachs auf dem diesjährigen Messestand zu verzeichnen.

Laut der von SOFTTECH durchgeführten Umfrage ist BIM für 49 Prozent der Teilnehmer zwar die Zukunft, stellt aber für 16 Prozent auch eine Belastung dar. Viele Unternehmen sind sich noch nicht im Klaren über die Umsetzung von BIM.

Für SOFTTECH sind die Bedürfnisse und Fragen der Anwender von Bau-Software wichtig. Daher wird das Unternehmen in Zukunft seine beratende Funktion ausbauen. Im SOFTTECH-Newsletter wird in Zukunft beispielsweise erklärt, wieso Architekten nicht etwa auf DIN-Normen warten müssen, um BIM umzusetzen, die Verschiebung von Planungsphasen wird diskutiert und das „Unwort“ AIA (Auftraggeber-Informations-Anforderung) näher beleuchtet. Die 22 Prozent der Befragten, die äußerten, dass sie nicht wüssten, was BIM sei, bestärken SOFTTECH im Vorhaben mehr beratend tätig zu werden.

Neustadt, 9. Januar 2017: SOFTTECH präsentiert sich und Partner auf der BAU 2017 in München in der IT-Messehalle C3 am Stand 318. Das Thema „Zeit sparen“ mit den BIM-Bausoftware-Produkten SPIRIT, AVANTI, SketchUp und Newforma steht in diesem Jahr im Fokus: Zum einen werden Methoden gezeigt, die Zeit bei der täglichen Arbeit sparen; zum anderen präsentiert SOFTTECH erstmals eine intelligente Cloud-Zeiterfassung, die an alle Produkte andockbar ist. Herausragende Neuheiten am Messestand sind die bidirektionale Revit® -Anbindung in AVANTI 2017 und das CAD-Modul SPIRIT BrandSP für die Brandschutzplanung.

Neue Arbeitsmethoden zeigt der Mitaussteller 4D-Concepts, ein Komplettanbieter im 3D-Druck Bereich. Mit großem Besucherzulauf wird auch dieses Jahr gerechnet, wenn auf professionellen 3D-Druckern komplexe Modelle gedruckt und für die Messebesucher „begreifbar“ werden. Beim Partner OSD Datensysteme finden Anwender aus der Schreinerbranche die marktführende Branchen-Softwarelösung für die Bereiche ERP/PPS und CAD/CAM.

Kundennähe ist uns wichtig
Im November erschien das Release 2017 unserer AVA-Software AVANTI mit vielen Neuerungen und erstmalig einer Autodesk® Revit®-Anbindung. Das ist eine tolle Sache – finden wir – aber wie ist Ihre Meinung dazu? Kundennähe ist für uns nicht nur ein Wort – wir kommen deshalb zu Ihnen.
Im Frühjahr 2016 waren wir bereits „on tour“. Unsere Kunden gaben uns durchweg positive Rückmeldungen zu der After-Work-Veranstaltungsreihe. Deshalb fand im Herbst eine Neuauflage dazu statt. Unser Team aus SOFTTECH-Mitarbeitern und Vertriebspartnern war vom 3.11. bis 7.12.2016 in ganz Deutschland für Sie unterwegs.