Qualifizierter Nachwuchs – wir tun was dafür! – Teil 2

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Bachelorarbeit zur „Einführung der graphischen Aufmaßsoftware GRAVA“ in einem Unternehmen für Innenausbau

Bericht von Michael Werner, Bachelor Absolvent der TH Rosenheim
(Studiengang Innenausbau, Bachelorarbeit 2019)

Michael Werner hat im August 2019 sein Studium „Innenausbau“ an der TH Rosenheim beendet. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit der Aufmaß-Software GRAVA. Er plant im Anschluss ein Master-Studium Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen.

„Wir müssen für das Studienfach Innenausbau ein 18-wöchiges Praxissemester absolvieren, das ich bei einem überregionalen Innenausbau-Unternehmen machte. Die Stelle dort war eine ideale praxisnahe Ergänzung zu meinem Studium, weil hier viele Gewerke vertreten sind und koordiniert werden müssen“, berichtet Michael Werner.
„Ende 2018 war ich auf der Suche nach einem interessanten Thema für meine Bachelorarbeit. Es sollte etwas mit IT zu tun haben, weil ich Digitalisierung im Handwerk für sehr wichtig halte.“ Mit dieser Idee stieß Michael Werner bei seinem Chef auf offene Ohren. Dieser hatte kurz zuvor auf einem Kongress die Aufmaß-Software GRAVA kennengelernt und erfahren, dass damit 50 % Zeitersparnis möglich sind im Vergleich zur herkömmlichen Aufmaß-Methode mit Stift und Dreikant. GRAVA sollte 2019 in einem Pilotprojekt auch in seiner Niederlassung eingeführt werden und Michael Werner begleitete diese Phase.
Er sollte in seiner Bachelorarbeit untersuchen, ob GRAVA tatsächlich so viel Zeit spart und Methoden anwenden, um Mitarbeiter in einen Digitalisierungsprozess einzubinden und damit die Akzeptanz zu steigern.

In Absprache mit einem erfahrenen Projektleiter wählte ich als Referenzbaustelle ein mehrstöckiges Bürogebäude, bei dem das Aufmaß nach der üblichen Methode erstellt wurde. Ich machte daraufhin das gleiche Aufmaß von digitalen Plänen mit GRAVA. Das Ergebnis war noch besser als erwartet: Mit dem digitalen Aufmaß waren bis zu 75 % Zeitersparnis möglich. Ich führte das hauptsächlich darauf zurück, dass die Zeit für die Übertragung der genommenen Maße in die integrierte AVA-Software einen Großteil der bislang benötigten Zeit einspart. Darüber hinaus ist das farbliche Markieren der jeweiligen Leistungs-Positionen am Computer auch etwas schneller, als die traditionelle Methode.

Das zweite Ziel seiner Arbeit, die Akzeptanz bei den Mitarbeitern herzustellen, gestaltete sich schwieriger. Zumal wenn Prozesse bisher scheinbar gut liefen. Michael Werner hatte von Anfang an seine neun Kollegen, die GRAVA nutzen sollten, mit ins Boot geholt:

Zuerst habe ich anhand von Fragebögen nach deren Bedürfnissen und Anforderungen an die Software gefragt. Dann schulte ich die Kollegen. In wöchentlichen Feedbackrunden konnte jeder berichten, wie es läuft und zwischendurch blieb auch genug Zeit, um individuelle Probleme zu klären. Durch den kontinuierlichen Austausch und positive eigene Erfahrungen war bald ein hohes Maß an Akzeptanz da.
Eine Abschlussarbeit direkt bei einem Unternehmen zu schreiben, ist für beide Seiten gewinnbringend. Ich bekam viel Unterstützung von den Kollegen und konnte mein Wissen praxisnah einbringen. Meine Praktikums-Firma hat zusätzlich relevante Ergebnisse über die Einführung und Nutzung von GRAVA erzielen können.




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Margret Wesely

Margret Wesely

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