Nach einem erfolgreichen Start im Jahr 2017 kann das ICOM (Institut für Baumanagement und digitales Bauen) der Leibniz Universität Hannover auch in diesem Jahr auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Frau Professorin Katharina Klemt-Albert und ihre Mitarbeiter stellten ein abwechslungsreiches Programm mit internationalen Referenten zusammen. Die rund 250 Teilnehmer – im Jahr 2017 waren es noch 150 – hörten Erfahrungsberichte von BIM-Anwendern, Vorträge von Wissenschaftlern und Statements von Politikern zur Digitalisierung in der Baubranche. Podiumsdiskussionen am Ende jedes Vortragsblocks gaben Raum für Diskussionen. In diesem Jahr bekamen die Zuhörer auch erstmals die Möglichkeit selbst die Diskussionsthemen mitzubestimmen, indem sie über die App Voxr Fragen vorab einreichen konnten. Das gab der Vortragsreihe einen deutlich interaktiveren Charakter als vor zwei Jahren.

11
Sep
2019

Durch ein Praktikum bei uns bieten wir jungen Menschen einen Einblick ins Berufsleben. Dabei möchten wir ihnen helfen, ihre Talente zu entwickeln. Wir haben drei unserer Praktikanten in den letzten Monaten begleitet und berichten in unserer neuen Blog-Reihe über deren Erfahrungen und Erlebnisse bei SOFTTECH.

Die HOAI ist seit Jahrzenten bei Architekten und Ingenieuren ein sehr beliebtes Instrument zur Bestimmung des Honorars sowie des Leistungsumfangs. Sie war bisher für diese Berufsgruppen das verbindliche Preisrecht für Planungsleistungen im Bauwesen.

Vor allem bei der EU-Kommission stand dieses zwingende Preisrecht allerdings in der Kritik, da es gegen die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit der EU verstoßen würde. Daher leitete sie 2016 ein entsprechendes Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein.

GRAVA 2019 - einfache grafische Mengeneermittlung

Aufmaß-Software für individuelles Arbeiten

Neustadt, 14.05.2019: GRAVA ist ein führendes Aufmaß-System zur grafischen Mengenermittlung. Die Software kommt zum Einsatz in Architektur- und Bauingenieurbüros (Hoch- und Tiefbau), Bauunternehmungen und Handwerksbetrieben. Marc-André Winter vom Bauunternehmen Epple aus Stuttgart nutzt GRAVA seit Ende 2016 und berichtet: „Uns liegen in der Angebotsphase die Architektenpläne meist als PDF oder DWG vor. Wir müssen daraus schnell und effektiv Mengen ermitteln, um innerhalb kürzester Zeit Angebote für große Bauprojekte machen zu können. Mit GRAVA geht das einfach und ist zudem für jeden Mitarbeiter nachvollziehbar.“ Er und seine Kollegen nutzen GRAVA als Gesamtlösung für die Angebotskalkulation, um Aufträge an Nachunternehmer zu vergeben und als Leistungsnachweis. Zusätzlich unterstützt sie die Software bei der internen Arbeitsvorbereitung. „Andere Anwender setzten GRAVA auch in Kombination mit unserer AVA-Software AVANTI ein. Sie haben damit während des gesamten Bauprozesses ihre Kosten unter Kontrolle“, ergänzt Andreas Haffa, Entwicklungsleiter bei SOFTTECH.

Workshop von saaris bietet Forum für Fragen aus dem Mittelstand

Eingeladen zum Workshop hat Dr.-Ing. Thomas Siemer, bei saaris (saarland.innovation&standort e. V.) verantwortlich für BIM. Siemer beschreibt das Konzept so: „Es gibt einen Impulsvortrag. Dann stellen wir ein aktuelles BIM-Projekt vor und es folgt ein BIM-Fachbeitrag. Fragen, Anmerkungen zu eigenen Erfahrungen und neue Ideen sind unbedingt erwünscht. Neben der Information soll vor allem der Austausch untereinander nicht zu kurz kommen.“ Die Idee zu den Workshops kam ihm in Gesprächen mit regionalen Unternehmern aus der Baubranche. Sie wünschten sich mehr Informationen, wie sie BIM praktisch umsetzen könnten. Dank der großen Nachfrage konnte der Workshop bis Februar 2019 gleich drei Mal stattfinden. Die Teilnehmer waren Architekten, Planer, Bauunternehmer, Handwerker, Ingenieure aus dem Straßen- und Brückenbau, Mitarbeiter von Ministerien und Lehrer von Berufsschulen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und dem angrenzenden Luxemburg.

Studie zur Digitalisierung in der Bauwirtschaft

Einen der Impulsvorträge hielt Dipl.-Kffr. Tanja Leis, Projektleiterin der RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum in Eschborn. Sie erläuterte die Ergebnisse der RG-Bau Studie „Digitalisierung und Beschäftigung in der Bauwirtschaft – Qualifikationsanforderungen und Kompetenzen für eine digitale Bauarbeitswelt“ Mehrheitlich sahen die dort Befragten keine neuen Berufe, wie beispielsweise den BIM-Koordinator oder den BIM-Manager, als notwendig. Sie setzten vielmehr auf Qualifizierung ihrer eigenen Mitarbeiter. Dafür wünschten sie sich speziell auf die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Unternehmen zugeschnittene Fort- und Weiterbildungsangebote. Weitere Ergebnisse der Studie sind auch im Blog-Artikel der RKW nachzulesen.